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Köln, Juni
2010.
Auf dem 5. KVI Kongress –
Kirche, Verwaltung & Informationstechnologien, der vom 08. Juni bis zum
09. Juni 2010 zum dritten Mal in Folge im Erbacher Hof, dem kirchlichen
Tagungszentrum des Bistums Mainz, stattgefunden hat, wurde der KVI
Innovationspreis verliehen.
Ausschlaggebend für das
diesjährige Votum des KVI Beirats war ein Projekt im Bereich Energie und
Umwelt.
Prämiert wurde das Projekt
Umwelt- und Energieoffensive des Bistums Limburg. In seiner Laudatio
würdigte Prof. Dr. Ulrich Bogenstätter von der Fachhochschule Mainz das
Projekt als eine herausragende und nachhaltige innovative Leistung mit
Vorbildcharakter für andere Bistümer, Landeskirchen sowie kirchliche und
kirchennahe Organisationen.

Adalbert Bayer
überreicht als Vorsitzender des KVI Beirats den
diesjährigen KVI Innovationspreis an Wolfgang Rath,
dem Projekt- sowie Abteilungsleiter Liegenschaften und
Zentrale Dienste im Bischöflichen Ordinariat
Der KVI Innovationspreis wurde in diesem Jahr vom Beirat der KVI
Initiative -
Kirche, Verwaltung & Information
erstmalig vergeben. Adalbert Bayer, der Vorsitzende des KVI Beirats,
übergab den KVI Innovationspreis 2010 an Wolfgang Rath,
dem Projekt- sowie Abteilungsleiter Liegenschaften und Zentrale
Dienste im Bischöflichen Ordinariat, stellvertretend für das
gesamte Bistum Limburg.
Generalvikar Prälat Prof. Dr. Dr. Franz Kaspar, bedauerte an dieser
Prämierung auf Grund einer kurzfristig anberaumten Reise nach Rom
nicht teilnehmen zu können, ließ jedoch durch Herrn Rath in seiner
Dankesrede seinen Dank und einen Gruß an die Kongressteilnehmer
ausrichten.

(von links)
Wolfgang Rath,
Projekt- sowie Abteilungsleiter Liegenschaften und
Zentrale Dienste im Bischöflichen Ordinariat,
Laudator Prof. Dr. Ulrich Bogenstätter von der
Fachhochschule Mainz
sowie
Adalbert Bayer,
Vorsitzender des KVI Beirats
Vor dem
Hintergrund des weltweiten Klimawandels und stetig steigender
Energiekosten hat das Bistum Limburg vor einigen Jahren mit dem Aufbau
von Umweltmanagementsystemen in der eigenen Verwaltung begonnen.
Ausgangspunkt war die Empfehlung des Diözesansynodalrates aus dem Jahr
2005, in den Kirchengemeinden und Gebäuden des Bistums Limburg ein
flächendeckendes Energiecontrolling einzuführen. In einem Pilotprojekt
wurden zunächst das Bischöfliche Ordinariat, das Diözesansynodalamt
und das Offizialat als erste Bischöfliche Verwaltung in Deutschland im
Jahr 2007 nach EMAS zertifiziert. Im Jahr 2008 wurden die beiden
Rentämter in Kelkheim und Hadamar und im Jahr 2009 die beiden
Tagungshäuser des Bistums Limburg in Frankfurt (Haus am Dom) und
Wiesbaden-Naurod (Wilhelm-Kempf-Haus) zertifiziert. Zum Beginn dieses
Jahres stand das erste nach drei Jahren fällige große Erhaltungsaudit
für das Bischöfliche Ordinariat auf dem Programm, das wiederum
erfolgreich und ohne Beanstandungen abgeschlossen werden konnte.
Für die
nächsten Jahre ist
geplant, weitere diözesane Einrichtungen
in den Aufbau
des bistumsweiten
Umweltmanagementsystems mit einzubeziehen. Der Zeitplan für die Jahre
2010 und 2011 sieht dazu das Priesterseminar in Limburg, das Musische
Internat in Hadamar, das Bischöfliche Weingut in Rüdesheim, die beiden
Jugendhäuser in Kirchähr und Waldernbach sowie die Jugendkirchen in
Frankfurt, Wiesbaden und Limburg vor.
Knapp 50 der 334
Kirchengemeinden haben in der Zwischenzeit mit dem Aufbau der
Umweltmanagementsysteme begonnen und bereits Ende des vergangenen
Jahres konnten die ersten sechs Gemeinden im Pastoralen Raum
Niedernhausen-ldsteiner
Land erfolgreich und ohne Beanstandungen die Prüfungsaudits
abschließen. Ebenfalls erfolgreich konnten in diesem Jahr weitere zwei
Gemeinden im Pastoralen Raum Frankfurt-Bockenheim, 3 Gemeinden im
Pastoralen Raum Bad Camberg und 3 Gemeinden im Pastoralen Raum
Hattersheim auditiert werden. Weitere Audits von gestarteten
Kirchengemeinden sind bereits für dieses Jahr terminiert. Darüber
hinaus ist das Interesse weiterer Kirchengemeinden im Bistum
ungebremst. Neben der Bewahrung der Schöpfung, die gerade in
pastoraler Hinsicht große Bedeutung besitzt, überzeugen nicht zuletzt
auch die möglichen finanziellen Einsparungen, die durch verminderte
Energie- und anderer Verbrauchswerte erzielt werden können.
Über die KVI Initiative
Die KVI Initiative – Kirche,
Verwaltung & Information greift seit ihrer Gründung im Jahr 2004
aktuelle und zukunftsweisende Themen auf, um verwaltungsorientierten
Führungskräften in Kirchen, kirchlichen und kirchennahen
Organisationen neue Impulse für ihre tägliche Arbeit zu geben. Sie
erfüllt darüber hinaus die Funktion einer produkt-, verbands-, und
arbeitsfeldübergreifenden Plattform für den Erfahrungsaustausch der
Führungskräfte und stellt einen regelmäßigen Dialog mit Experten und
der Wissenschaft her. An vielen Stellen der KVI Initiative wirken
Persönlichkeiten der zwei großen Amtskirchen, Wissenschaftler und
leitende kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit. So werden
die Qualität und das Wirken der KVI Initiative stetig optimiert.
Kontakt: interim2000 GmbH, Peter S. Nowak, Im
Mediapark 8, 50670 Köln, Tel.: 0 22 41 – 40 70 08, Web:
www.kviinitiative.de
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